Heilpflanzen für die Kambo-Integration

Eine Kambo-Zeremonie ist eine tiefgreifende Erfahrung – körperlich, emotional und energetisch. Der Frosch macht seine Arbeit intensiv und gründlich, und was danach kommt, ist mindestens genauso wichtig wie die Zeremonie selbst: die Integration. Hier kommen Heilpflanzen ins Spiel, nicht als Ersatz für Kambo, sondern als unterstützende Verbündete, die den Prozess vor und nach der Zeremonie sanft begleiten können.

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Die Verbindung zwischen Kambo und Kräutern ist dabei kein moderner Trend. Indigene Kulturen am Amazonas nutzen seit Generationen verschiedene Pflanzen in Verbindung mit Kambo – zur Vorbereitung, zur Unterstützung während der Zeremonie und zur Integration danach. Dieser ganzheitliche Ansatz, der verschiedene Pflanzenkräfte miteinander verbindet, hat sich über Jahrhunderte bewährt.

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Warum Kräuter bei der Kambo-Integration sinnvoll sind

Kambo ist intensiv. Die Peptide wirken schnell und kraftvoll auf multiple Systeme im Körper: das Immunsystem, das Nervensystem, das Verdauungssystem, das Herz-Kreislauf-System. Nach einer Zeremonie befindet sich der Körper in einem besonderen Zustand – gereinigt, oft erschöpft, manchmal überreizt, auf jeden Fall in Transformation. Auch wenn du dich energetisiert fühlst und am liebsten gleich auf die Jagd gehen möchtest: Ein solcher Umbau ist für dein System immer eine Herausforderung.

Kräuter können dabei mehrere Funktionen erfüllen:

 

    • Das Nervensystem beruhigen und regenerieren

    • Die Entgiftungsorgane (Leber, Nieren, Lymphe) unterstützen

    • Die Verdauung wieder ins Gleichgewicht bringen

    • Emotionale Prozesse sanft begleiten

    • Die Integration auf körperlicher und energetischer Ebene vertiefen

Wichtig dabei: Kräuter sind keine “Reparatur” für eine zu intensive Kambo-Erfahrung. Sie sind Begleiter auf einem Weg, der ohnehin stattfindet. Wie die Psychedelic-Integration-Forscherin Dr. Sara Tookey betont, geht es bei Integration nicht darum, eine Erfahrung zu “fixen”, sondern darum, ihr Raum zu geben, sich zu entfalten und in den Alltag einzuweben.

Vorbereitung: Den Körper auf Kambo einstimmen

Adaptogene: Resilienz aufbauen

Adaptogene sind Pflanzen, die dem Körper helfen, mit Stress umzugehen und Homöostase zu bewahren. Der Begriff wurde in den 1940er Jahren von dem russischen Wissenschaftler N.V. Lazarev geprägt und beschreibt Pflanzen, die “die Fähigkeit des Körpers erhöhen, sich an Belastungen anzupassen.”

Vor einer Kambo-Zeremonie – idealerweise 1-2 Wochen im Voraus – können Adaptogene den Körper vorbereiten:

Ashwagandha (Withania somnifera) Diese ayurvedische Pflanze wirkt beruhigend auf das Nervensystem und reguliert die Stressachse (HPA-Achse). Studien zeigen, dass Ashwagandha Cortisolspiegel senken und die Stresstoleranz erhöhen kann. Für Menschen, die mit Nervosität in eine Kambo-Zeremonie gehen, kann Ashwagandha helfen, das System zu stabilisieren.

Dosierung: 300-500mg standardisierter Extrakt, zweimal täglich, 1-2 Wochen vor der Zeremonie.

Rhodiola (Rhodiola rosea) Rhodiola unterstützt die mentale Klarheit und reduziert Erschöpfung. In russischen Studien wurde es genutzt, um die Leistungsfähigkeit unter Stress zu erhöhen. Für Kambo-Klienten, die erschöpft oder mental überlastet zur Zeremonie kommen, kann Rhodiola die Grundkonstitution stärken.

Dosierung: 200-400mg standardisierter Extrakt am Morgen, 1-2 Wochen vor der Zeremonie.

Hinweis: Adaptogene sollten am Tag der Zeremonie pausiert werden, da sie die eigene Stressantwort modulieren und man möchte, dass Kambo seine volle, unverfälschte Wirkung entfalten kann.

Bitterkräuter: Verdauung unterstützen

Die Verdauung spielt bei Kambo eine zentrale Rolle. Das Purging – ob durch Erbrechen oder andere Ausscheidungen – ist Teil des Prozesses. Den Verdauungstrakt vorzubereiten, kann die Erfahrung erleichtern.

Löwenzahn (Taraxacum officinale) Löwenzahnwurzel und -blätter sind klassische Bitterkräuter, die Leber und Gallenblase stimulieren. Sie fördern die Produktion von Verdauungssäften und Gallenflüssigkeit, was die Entgiftungskapazität der Leber erhöht. In der Woche vor Kambo kann Löwenzahn die Leber “aufwecken” und auf die intensive Reinigung vorbereiten.

Anwendung: Als Tee (1-2 TL getrocknete Wurzel auf 250ml Wasser, 10 Min. ziehen lassen) oder als Tinktur (2-3ml, 3x täglich).

Mariendistel (Silybum marianum) Mariendistel schützt Leberzellen vor Schäden und fördert ihre Regeneration. Der Wirkstoff Silymarin wirkt antioxidativ und anti-inflammatorisch. Für Menschen, die wissen, dass ihre Leber belastet ist (Medikamente, Alkohol, Umweltgifte), ist Mariendistel eine gute Vorbereitung.

Dosierung: 140mg Silymarin, 2-3x täglich, beginnend 1-2 Wochen vor der Zeremonie.

Nachbereitung: Beruhigung und Regeneration

Nervine: Das Nervensystem wieder zur Ruhe bringen

Nach Kambo ist das Nervensystem oft hochaktiv. Der Körper hat eine intensive Erfahrung durchlaufen, Adrenalin und andere Stresshormone wurden freigesetzt. Nervine Kräuter helfen, das System wieder herunterzufahren.

Skullcap (Scutellaria lateriflora) Skullcap ist ein sanftes, nährendes Nervinum, das besonders bei muskulärer Anspannung und kreisenden Gedanken hilft. Es wirkt nicht sedierend, sondern beruhigend und wiederherstellend. Ideal für die ersten Stunden nach Kambo, wenn der Körper noch vibriert.

Anwendung: Als Tee (1-2 TL auf 250ml Wasser) oder Tinktur (2-4ml) in den ersten 24 Stunden nach der Zeremonie.

Passionsblume (Passiflora incarnata) Passionsblume wirkt über GABA-Rezeptoren beruhigend auf das zentrale Nervensystem. Sie ist besonders hilfreich, wenn nach Kambo Schlafprobleme auftreten – was nicht ungewöhnlich ist, da die Energie im Körper noch arbeitet. Passionsblume erlaubt dem Körper, auf natürliche Weise zur Ruhe zu kommen.

Anwendung: Als Tee am Abend nach der Zeremonie oder als Tinktur (3-5ml) vor dem Schlafengehen.

Kamille (Matricaria chamomilla) Kamille ist mild, zugänglich und wirkt sowohl auf das Nervensystem als auch auf den Verdauungstrakt. Nach Kambo, wenn Magen und Darm gereizt sein können, bietet Kamille Beruhigung auf mehreren Ebenen. Die Forschung zeigt, dass Kamille durch ihre Polysaccharide auf zellulärer Ebene beruhigend wirkt.

Anwendung: Als Tee, so oft wie gewünscht in den ersten 2-3 Tagen nach Kambo.

Verdauungsberuhigung

Pfefferminze (Mentha piperita) Pfefferminze wirkt krampflösend auf den Magen-Darm-Trakt. Nach dem Purging kann der Magen empfindlich sein, manchmal gibt es Krämpfe. Pfefferminze entspannt die glatte Muskulatur und lindert Übelkeit.

Anwendung: Als Tee oder einige Tropfen ätherisches Pfefferminzöl auf der Zunge (food-grade).

Ingwer (Zingiber officinale) Ingwer wirkt antiemetisch (gegen Übelkeit) und entzündungshemmend. Er wärmt den Verdauungstrakt und fördert die Durchblutung. Besonders wenn nach Kambo ein Kältegefühl oder Schwäche auftritt, kann Ingwer wärmend und stärkend wirken.

Anwendung: Frischer Ingwertee (dünne Scheiben, 10 Min. ziehen lassen) in den ersten Tagen nach Kambo.

Integration: Aufbauen und Verankern

Nervine Tonika: Langfristige Nervensystem-Regeneration

Milky Oats (Avena sativa) Hafermilchsaft aus unreifen Hafer ist eines der besten Nervensystem-Tonika. Es ist reich an Mineralien und Nährstoffen und wirkt langfristig nährend und wiederherstellend. Ideal für Menschen, die nach Kambo feststellen, dass alte Erschöpfungsmuster hochkommen, oder die das Gefühl haben, “durchlässiger” oder sensibler geworden zu sein.

Anwendung: Als Tinktur (3-5ml, 2-3x täglich) über mehrere Wochen.

Zitronenmelisse (Melissa officinalis) Zitronenmelisse wird traditionell als “Bringer der Freude” bezeichnet. Sie ist leicht stimmungsaufhellend, beruhigend ohne sedierend zu sein, und unterstützt die Verdauung. In der Integrationsphase, wenn emotionale Prozesse weiterlaufen, kann Zitronenmelisse helfen, bei sich zu bleiben ohne sich zu verschließen.

Anwendung: Als Tee täglich oder als Tinktur (2-4ml, 2x täglich).

Lavendel (Lavandula angustifolia) Lavendel wirkt auf das limbische System und hilft, emotionale Überwältigung zu regulieren. Er kann als Tee getrunken, als ätherisches Öl eingeatmet oder in einem Bad genutzt werden. Für die sensorische Integration nach Kambo – wenn die Welt manchmal zu laut oder zu hell erscheint – bietet Lavendel sanfte Erdung.

Leber- und Entgiftungsunterstützung

Die Leber arbeitet nach Kambo weiter. Die Reinigung ist nicht mit dem Ende der Zeremonie abgeschlossen – sie setzt sich auf zellulärer Ebene fort.

Artischocke (Cynara scolymus) Artischockenblatt stimuliert die Gallenproduktion und schützt Leberzellen. Es unterstützt den Abbau von Fetten und fördert die Ausscheidung von Toxinen. In den Wochen nach Kambo kann Artischocke die fortlaufende Entgiftung unterstützen.

Dosierung: 300-640mg Extrakt täglich über 2-4 Wochen.

Kurkuma (Curcuma longa) Kurkuma wirkt stark antioxidativ und entzündungshemmend, besonders in der Leber. Es unterstützt die Glutathion-Produktion, ein zentrales Antioxidans für die Entgiftung. Mit schwarzem Pfeffer (Piperin) kombiniert, erhöht sich die Bioverfügbarkeit deutlich.

Anwendung: Als “Goldene Milch” (Kurkuma-Latte), in Kapseln (500mg Curcumin mit Piperin, 1-2x täglich), oder frisch in der Küche.

Klettenwurzel (Arctium lappa) Klette ist ein klassisches “Blutreinigungskraut”. Sie unterstützt Leber, Nieren und Lymphsystem und fördert die Ausscheidung von Stoffwechselabfallprodukten. In der traditionellen westlichen Kräuterheilkunde wird Klette genutzt, wenn tiefe Reinigung auf mehreren Ebenen stattfinden soll.

Anwendung: Als Abkochung (1-2 TL getrocknete Wurzel, 20 Min. köcheln lassen) oder Tinktur (3-5ml, 2-3x täglich) über 3-4 Wochen.

Emotionale Integration: Kräuter für Herz und Seele

Kambo öffnet oft emotionale Räume. Alte Trauer, festgehaltene Wut, nicht verarbeitete Erfahrungen können hochkommen. Bestimmte Kräuter haben eine besondere Affinität zum emotionalen Körper.

Rosenwasser und Rosenhydrolat Die Rose wird in vielen Traditionen mit dem Herzen assoziiert. Sie wirkt öffnend und gleichzeitig schützend, erlaubt Verletzlichkeit ohne Überwältigung. Nach Kambo, wenn das Herz sich manchmal “wund” anfühlt, kann die Rose Trost spenden.

Anwendung: Rosenhydrolat kannst du auf die Haut sprühen, ins Badewasser geben oder einnehmen. (1 TL in Wasser).

Weißdorn (Crataegus) Weißdorn ist sowohl ein Herztonikum im körperlichen Sinne (fördert Durchblutung des Herzens) als auch ein emotionales Herzmittel. In der Kräuterheilkunde wird Weißdorn genutzt bei “gebrochenem Herzen”, bei Trauer, bei der Schwierigkeit, Liebe zu empfangen.

Anwendung: Als Tinktur (2-4ml, 2x täglich) über mehrere Wochen oder als Tee aus Blüten, Blättern und Beeren.

Johanniskraut (Hypericum perforatum) Johanniskraut ist bekannt für seine stimmungsaufhellende Wirkung bei leichter bis mittelschwerer Depression. Es hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Nach Kambo, wenn emotionale Muster sich gelöst haben und Neues entstehen soll, kann Johanniskraut helfen, inneres Licht zu finden.

Wichtig: Johanniskraut interagiert mit vielen Medikamenten (Antidepressiva, Verhütungsmittel, Blutverdünner). Unbedingt ärztlich abklären!

Dosierung: 300mg standardisierter Extrakt (0,3% Hypericin), 3x täglich. Wirkung setzt erst nach 2-4 Wochen ein.

Praktische Integration: Kräuter in den Alltag einbinden

Tees und Infusionen

Tee trinken ist selbst schon eine meditative Praxis. Das warme Wasser, die Achtsamkeit beim Aufbrühen, die bewusste Pause – all das unterstützt Integration. Oft wird Tee als geschmackvolle Alternative zu Wasser getrunken. Mein Hausarzt hat dazu gesagt: Der Körper besteht zu 70% aus Wasser, nicht aus grünem Tee. Tee in hoher Frequenz sollte immer als Medizin gesehen werden. Wer zuviel Tee trinkt, kann seine Leber belasten. Also bitte Vorsicht!

Einfache Integrations-Teemischung:

 

    • 2 Teile Zitronenmelisse

    • 1 Teil Kamille

    • 1 Teil Pfefferminze

    • 1 Teil Lavendel

Mischen oder als Teemischung fertig kaufen 1-2 TL auf 250ml heißes Wasser, 7-10 Min. ziehen lassen. Täglich 1-2 Tassen in den ersten Wochen nach Kambo.

Tinkturen

Tinkturen sind konzentrierte alkoholische oder glycerin-basierte Pflanzenauszüge. Sie wirken schneller als Tees und sind praktisch für unterwegs.Tinkturen werden tropfenweise dosiert (meist 2-5ml = ca. 40-100 Tropfen), in etwas Wasser verdünnt eingenommen. Die Dosierung hängt von der Pflanze und der Konzentration ab – Herstellerangaben beachten.

Bäder und äußere Anwendungen

Nach Kambo kann ein Kräuterbad wohltuend sein – nicht sofort, aber nach 2-3 Tagen, wenn die erste Intensität vorüber ist.

Beruhigendes Integrations-Bad:

 

    • Handvoll getrockneter Lavendel

    • Handvoll Kamille

    • Einige Tropfen ätherisches Rosenöl

In einem Stoffbeutel oder direkt ins Badewasser geben, 20-30 Min. bei Körpertemperatur baden.

Was die Integration-Forschung sagt

Die moderne Psychedelic-Integration-Forschung betont, dass Integration nicht optional ist – sie ist essenziell, um aus intensiven Erfahrungen nachhaltigen Nutzen zu ziehen. Ohne Integration bleiben Erkenntnisse abstrakt, Veränderungen oberflächlich.

Kräuter fügen sich hier nahtlos ein, weil sie mehrere Ebenen gleichzeitig ansprechen:

 

    • Sie wirken biochemisch (Neurotransmitter, Hormone, Entzündungsprozesse)

    • Sie wirken symbolisch (Rose für Liebe, Löwenzahn für Hartnäckigkeit und Transformation)

    • Sie erfordern Achtsamkeit (Tee zubereiten, bewusst trinken, am Körper beobachten)

Die Integration-Spezialistin Caroline Dickey legt großen Wert darauf, dass Integration kein linearer Prozess ist, sondern eher eine Spirale – man kommt immer wieder zu ähnlichen Themen zurück, aber auf tieferen Ebenen. Kräuter können dabei helfen, diesen spiralförmigen Prozess zu unterstützen, ohne ihn zu beschleunigen oder zu unterdrücken.

Wichtige Hinweise und Kontraindikationen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Einige Kräuter interagieren mit Medikamenten:

 

    • Johanniskraut: Interagiert mit Antidepressiva, Verhütungsmitteln, Immunsuppressiva, Blutverdünnern

    • Mariendistel: Kann Leberenzyme beeinflussen und damit die Verstoffwechselung von Medikamenten verändern

    • Ashwagandha: Kann Schilddrüsenhormone, Diabetes-Medikamente und Blutdrucksenker beeinflussen

Bei laufender Medikation immer lieber den Arzt fragen

Qualität und Bezugsquellen

Die Qualität von Kräutern variiert stark. Für therapeutische Zwecke:

 

    • Bio-Qualität bevorzugen (weniger Pestizide)

    • Von seriösen Herstellern kaufen (z.B. Sonnentor, Lebensbaum, Wala, Weleda in Deutschland)

    • Bei Tinkturen auf Alkoholgehalt und Verhältnis achten (meist 1:5 oder 1:10)

    • Frische beachten: Kräuter verlieren nach 1-2 Jahren an Wirkung

Die Weisheit der Pflanzenkombination

Indigene Kulturen nutzen selten einzelne Pflanzen isoliert – sie arbeiten mit Kombinationen, die sich gegenseitig verstärken und balancieren. Auch in der westlichen Kräuterheilkunde gilt: Synergie ist oft wirkungsvoller als Monotherapie.

Eine klassische Post-Kambo-Kombination könnte sein:

 

    • Milky Oats (nervennährend, langfristig)

    • Löwenzahn (leberunterstützend, reinigend)

    • Zitronenmelisse (emotional aufhellend, verdauungsfördernd)

    • Lavendel (beruhigend, erdend)

Diese vier Pflanzen decken mehrere Ebenen ab: Nervensystem, Entgiftung, Emotion, Erdung.

Abschlusswort: Pflanzen als Brücke

Kambo ist kraftvoll und unmittelbar. Kräuter sind sanft und geduldig. Zusammen bilden sie eine Brücke zwischen der Intensität der Zeremonie und dem Alltag, zwischen dem Moment der Transformation und dem langen Weg der Integration.

Die Arbeit mit Kräutern lädt uns ein, langsamer zu werden, achtsamer zu sein, in Beziehung zu treten – mit den Pflanzen, mit unserem Körper, mit dem Prozess selbst. In einer Zeit, in der wir oft schnelle Lösungen suchen, erinnern uns Kräuter daran, dass Heilung Zeit braucht, Schichten hat, und dass wir nicht alleine sind auf diesem Weg.

Der Frosch öffnet Türen. Die Pflanzen helfen uns, hindurchzugehen und das Neue zu bewohnen.


Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen, Medikamenteneinnahme oder Vorerkrankungen immer fachkundigen Rat einholen. Kambo und Kräuter können kraftvolle Verbündete sein, aber nur wenn sie mit Wissen, Respekt und Vorsicht eingesetzt werden.

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